Deepavali - ist ein freudiges Lichterfest

Was für uns Christen das Weihnachtsfest ist, ist für die Hindus Deepavali. 

Es wird als „Fest des Lichts“ gefeiert und symbolisiert den Sieg des Guten über das Böse, des Lichts über die Dunkelheit und des Wissens über die Unwissenheit. Dieses Jahr war es am 20. Oktober.

Deepavali ist ein "gesetzlicher" Feiertag, nicht mit einem Feiertag in Deutschland zu vergleichen. Es wird gearbeitet, Geschäfte sind geöffnet. Nur Ämter und große Unternehmen geben ihren Arbeitnehmern frei.

Das Fest dauert meist fünf Tage und fällt nach dem hinduistischen Mondkalender in den Oktober oder November. Wie Weihnachten ist Deepavali ein Familienfest. Häuser und Tempel werden mit Öllampen (Diyas), Kerzen und bunten Lichterketten geschmückt. Menschen reinigen ihre Häuser, tragen neue Kleidung, beten zu Lakshmi, der Göttin des Wohlstands, und veranstalten Festessen und teilen Süßigkeiten mit Familie und Freunden. 

Wir waren bei unseren indischen Freunden aus der Gin Rummy Runde zu Gast. Es war ein fröhliches Zusammentreffen mit vielem guten Essen. Der Gastgeber öffnete seine Whiskey-Bar und ließ uns von seinen teuren Flaschen kosten. Dummerweise war ich mit dem Auto da.

Auch Feuerwerke gehören dazu. So werden wir fünf Tage lang mit Knallern und Feuerwerken vom Anbruch der Dunkelheit bis 2-3 Uhr morgens erfreut.

In der Stadt gibt es natürlich einen  Markt, wo man typisch indische Produkte und viele Süßigkeiten kaufen kann.

Das Wichtigste zuerst: Süßigkeiten, die es beim Aldi nicht gibt.

Kleiung und Blumenketten gehören dazu

Ein frischer Haarschnitt fürs Fest ist wichtig.
Insbesondere wenn man jung und auf Brautschau ist.

Frisch gebackene Dose oder Rotis

Hier werden die frisch geschnittenen Blüten zu Ketten aufgezogen.


Noch mehr Süßigkeiten







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